Natur imitieren

Das ist das Schichtschema eines geschichteten zentralen Schneidezahnes zum Austausch mit unseren Berufskollegen.Es können je nach dem bis zu 30 verschiedene Keramikmassen verwendet werden welche sich bezüglich Farbe (valu/hue/chroma), Opazität-Transluzenz, Opaleszenz und Fluoreszenz wie auch Schmelztemperatur voneinander unterscheiden. Der Aufbau variiert je nach Charakteristik des zu imitierenden Zahnes.

Real liegen die einzelnen Keramik-Schichten enger aufeinander und das Gerüst ist grösser dimensioniert.

Zirkonkrone (metallfrei) auf devitalem Stumpf

Die Patientin war mit ihrer alten Metallkeramikkrone ästhetisch unglücklich und Sie wünschte sich die neue Krone metallfrei und somit insgesamt weniger Metall im Mund. Die alte Krone stand vor und die labialen Platzverhältnisse waren relativ knapp. Je mehr Platz desto einfacher ist es die dunkle Farbe zu blocken und die richtige Zahnfarbe zu reproduzieren – und umgekehrt.


Normalerweise kann man solche Fälle nur mit der VMK Technik, also mit einer Metall-Keramik-Krone lösen. Ein spezielles Verfahren erlaubt es mir das metallfreie Zirkonium Dioxit (sehr hartes Mineral) fast komplett zu opakisieren und somit auch sehr dunkle Stümpfe und Metall abzudecken. Die Farbdifferenz zeigt  ΔE 0.7744 (per Def. “sehr gut”) und die Patientin konnte diese kaum wahrnehmen.

Non-Prep Veneers

Diese Veneers wurden auf Wunsch klassisch auf der Platinfolie in Keramik von Hand geschichtet. Um den Zahn 14 zu verlängern hätte man diesen aus funktionellen Gründen leicht präparieren sollen. Das Hauptanliegen der Patientin war, neben dem Wunsch nach einer helleren natürlich-wirkenden Farbe die Lücke zwischen den zentralen und seitlichen Schneidezähnen zu minimieren ohne die eigenen, natürlichen Zähne zu beschleifen.


Die Patientin zeigte sich mit ihrem neuen Look zufrieden, ihre Tochter hat sich nun gemeldet.

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